Phönix
Auf der Wiese hinter dem heutigen Sana Krankenhaus Benrath erhebt sich die Skulptur „Phönix“ des Düsseldorfer Künstlers Julius Wimmer. Das Werk verbindet mythologische Symbolik mit moderner Formensprache und fügt sich eindrucksvoll in das parkähnliche Gelände ein.
Der Phönix gilt seit der Spätantike als Sinnbild der Unsterblichkeit. In der christlichen Tradition steht er für Auferstehung und neues Leben. Der Legende nach verbrennt der mythische Vogel in den Flammen, um aus seiner eigenen Asche neu zu entstehen. Dieses Motiv von Tod und Neubeginn verleiht der Figur gerade in der Nähe eines Krankenhauses eine besondere, existenzielle Bedeutung.
Wimmer schuf die Edelstahlskulptur bereits im Jahr 1988 in seiner Werkstatt. Charakteristisch sind die kraftvoll aufstrebenden Flügel, die wie lodernde Flammen zum Himmel schlagen. Als sogenannter „Feuervogel“ wird der Phönix hier nicht naturalistisch dargestellt, sondern symbolisch verdichtet: klare Linien, dynamische Bewegung und die reflektierende Oberfläche des Edelstahls verstärken die Wirkung von Energie und Aufbruch.
Ursprünglich stand die Skulptur an der Tübinger Straße. Später wurde sie auf das Grünareal hinter dem Benrather Krankenhaus versetzt, wo sie heute weithin sichtbar ist. In Verbindung mit weiteren Kunstwerken im Stadtteil ist der „Phönix“ Teil des lokalen Kunst- und Geschichtspfads.
Als Zeichen für Wandlung, Hoffnung und Neubeginn erinnert die Skulptur daran, dass selbst aus schwierigen Lebensphasen neue Kraft entstehen kann. Damit setzt Julius Wimmer ein starkes künstlerisches Symbol – passend zu einem Ort, an dem Heilung und neue Perspektiven täglich erfahrbar werden.
Laufroute:
ROT und BLAU – Nur wenige Meter weiter im Park sehen Sie neben dem Hubschrauber-Landeplatz die Skulptur „Eizelle“.
Weblinks:
Woher stammt das Sprichwort „wie Phönix aus der Asche“





